Die Schicke Mütze und das dritte Verago

Schicke Mütze ist der Name eines originellen Radgeschäfts und -cafés in Düsseldorf, welches ich schon lange mal besuchen wollte.

Am vergangenen Samstag nahm ich mir endlich die Zeit und plante eine Tour analog zu einer Strecke, die die Mützencrew irgendwo mal als GPX-Datei veröffentlicht hatte. Dass es sich um einen der ausgefalleneren Radläden handelt hatte ich schon gelesen und auf der Cyclingworld Anfang April, wo die Schicke Mütze mit einem Stand vertreten war, auch gesehen. Gibt es dort doch wohlklingende Marken, die man sonst eher selten findet, wie Bombtrack, Veloheld, Genesis, Cinelli, Soma um nur einige der vertretenen  Hardwarehersteller zu nennen. Auch gebrauchte Räder werden hier an- und verkauft.

Nun denn, 100 km sollten es schon werden, schließlich will man ja die Gran Fondo Auszeichnung von Strava nicht verpassen. Der östlich des Rheins gelegene Teil des offiziellen Mütze Tracks wurde fast komplett übernommen und mit der Anfahrt von der heimischen Haustür ergänzt. Meine Handykamera hatte leider etwas Schmier auf der Linse, daher sind die Bilder mäßig ausgefallen.

Die Strecke ab Krefeld war wirklich sehr schön zu fahren, den Teil, den ich selbst dazu geplant hatte war nicht so toll. Offensichtlich gar nicht so einfach eine gute Strecke zusammenzustellen. Es ging kreuz und quer durch die Felder in Richtung Willich bevor ich mich in einem Bogen um Kaarst herum wieder dem Rhein bei Düsseldorf näherte.

Ab Düsseldorf-Heerdt führte der Track entlang der Rheinpromenade bis zur Kniebrücke.

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Kaum über die Brücke tauchte ich leider sofort wieder in den großstädtischen Radlerstress ein. Kein schönes Radeln in Düsseldorf-City, was aber sicher keine exklusive Eigenschaft Düsseldorfs ist. Umso erholsamer zeigte sich dann, was sich hinter der unscheinbaren Toreinfahrt zum Hinterhof in der Talstrasse fand. Neben einigen weiteren Gewerben, die am Samstagnachmittag aber geschlossen waren, liegt die Schicke Mütze oasengleich umzingelt von klotziger Wohn- und Gewerbebebauung. Das Vordach über dem Eingang zum Café erinnert an einen Mützenschirm und soll so zur Namensgebung beigetragen haben.

Nach dem Genuß eines alkoholfreien Weizens und eines ausgezeichneten Erdbeerkuchens wurde noch ein wenig im Laden gestöbert. Wenn ich schonmal hier bin musste ich natürlich auch eine schicke Mütze kaufen, die es hier in reichhaltiger Auswahl gibt. Die Entscheidung fiel auf ein Exemplar, von deren Verkaufserlös ein Teil an die Aktion Freebikes geht, eine gratis Bike-Sharing Initiative.

Draußen standen neue und gebrauchte Räder zum Verkauf und da fiel mir ein Modell besonders ins Auge:

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Nach Verago 1 und Verago 2 hatte ich nun ein drittes Exemplar entdeckt! Das hier ist für Dich, Takeshi!

Der weitere Verlauf der Tour war dann eher unspektakulär. Am Rhein ging es auf dem Deich im Slalom um Spaziergänger, Inliner und weitere Radler, die alle was vom schönen Wetter haben wollten, rheinabwärts über Kaiserswerth zurück nach Duisburg. 107 km standen am Ende auf dem Zähler. Der Mai – Gran Fondo ist im Sack!

Hier gibts die Strecke nochmal bei Strava.

Und hier auch noch als Relive Video.

 

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Ein Kommentar zu „Die Schicke Mütze und das dritte Verago

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  1. Vielen lieben Dank, Markus! Das ist ja wie Nr. 1, nur in Pink 🙂 Ich traue mich gar nicht, es ihm zu zeigen, sonst verlangt es wieder Berichte über sich, wo es angeblich so viele Fans da draußen hat… Schönen Gruß!

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